Mit ihrem 2005 aufgenommenen Debutalbum "Appassionante" machten sie bereits auf sich aufmerksam und zeigten, wie durch eine einfache Verfremdung etwas absolut Eigenständiges entsteht, etwas, dass man in dieser Mischung und klanglichen Intensität so noch nicht gehört hat. So führten sie u.a. mit "Right herewaiting" vor, dass selbst Rockklassiker mit einem großen Orchester wunderbar harmonieren.
Auf "Salve" dem 2008 erscheinenden zweiten Album von Appassionante sind ebenfalls englischsprachige Popklassiker zu finden, die jedoch in eigenständiger Art und Weise neu interpretiert und arrangiert wurden. "The show Must go on" mit seiner symphonischen Energie oder "Sweet Dreams" wo klassischer Gesang auf Dance-Rhythmen und Flamenco Gitarren trifft. Dennoch - die italienischen Wurzeln von Stefania, Mara und Giorgia sind auf "Salve" unverkennbar und ausgeprägt wie nie zuvor zu spüren. "Maledetta Primavera" oder "Il Mondo", als italienische Klassiker bekannt, werden zu einem neuen und modernen Hörerlebnis. "Salve Domine" etwa, von dem sich der Titel des Albums ableitet, ist sehr experimentell und verbindet Altes und Neues miteinander: einen großen gregorianischen Chor, aggressive Poparrangements mit dem Sound eines umwerfenden Orchesters. Die Vielseitigkeit von "Salve" setzt sich fort durch die eigens für Appassionante komponierten Titel wie "Tu" oder "Apasionante". Produziert und aufgenommen wurde "Salve" in Rom, begleitet wurden Appassionante dabei vom 60 Musiker umfassenden Royal Philharmonic Orchestra of Prague.